Anlagenspiegel
Der Anlagenspiegel (auch Anlagengitter) gibt eine Übersicht über die Wertentwicklung der einzelnen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens eines Unternehmens und geht dabei von den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (AHK) aus. Ferner müssen Zu- und Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Bilanzjahres sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe ausgewiesen werden. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres werden in der Regel ebenfalls aufgenommen. Betrachtungszeitraum ist das Geschäftsjahr. Darüber hinaus ist die Position für die Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen des Geschäftsbetriebes darzustellen.
Bestandteile des Anlagenspiegels
- Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
- Zugänge und Abgänge
- Umbuchungen
- Kumulierte Abschreibungen
- Zuschreibungen
- Buchwerte (siehe Buchwertmethode) zu Beginn des Geschäftsjahres
- Restbuchwerte am Ende des Geschäftsjahres
Rechtliche Regelungen: § 268 Abs. 2 HGB (Aufstellungen eines Anlagenspiegels)
>> Seite empfehlen Artikel drucken

